Archiv für März 2010

Typisch

typisch

Aufgenommen bei Aktionen gegen die Münchner ,,Sicherheitskonferenz'‘(SIKO) der NATO am 06.02.2010

Rosali Beration

Wer mit 30 noch lebt, trägt ein pinkes Hemd

„Wer mit 30 noch lebt, ist ein Spießer“

Den Schlüssel ins Schloss wie den Alk in die Seele
Alte freunde kommen und gehen
das glas halb leer, oder doch halb voll
ist alles wie es sein soll

sag mir willst du ewig sterben
auf dem boden das letzte glas in scherben
morgens vom balkon, nichts ist mir lieber
denn wer mit 30 noch lebt, ist ein Spießer

Und jetzt fall ich ein letztes Mal
von den Dächern dieser Stadt
nichts mir lieber alles ist mir egal
wer mit 30 noch lebt, ist ein Spießer

Oh und wer wird das je verzeihn
wer wird sagen: Lass es sein
wer wird das vergeben, wird es vergessen
alles an dem zu messen

was nicht ist, soll nie sein
nachts schlaf ich betrunken ein
wieder allein in meiner Festung
gegen all die Heuchelei

Und jetzt fall ich ein letztes Mal
von den Dächern dieser Stadt
nichts mir lieber alles ist mir egal
wer mit 30 noch lebt, ist ein Spießer

Mr. Rotnase

Distanzierung

Will wer ne Katze?

1.450.000 [Suchergebnisse] für will wer ne Katze | will am besten ne verschmuste | welche Rasse ist am besten für Anfänger geeignet? Ich suche eine süße kurzhaar Katze die pflegeleicht ist, also nichts spezielles | Witzige rezepte für Kinder bei Chefkoch.de Europas beliebteste Kochseite: über 145.921 Rezepte und.. Hat jemand ein Rezept für Katzenbraten? | Wer keine Kuh hat, muss die Katze melken ||

Rosali Beration

still drumming

still drumming II

Bild-Info:
Rebel-Clown im (mittlerweile für den Flughafenausbau gerodeten)
Kelsterbacher Wald nahe Frankfurt a.M.
14.01.09 | by 1000_worlds |
CC-Lizenz: BY-NC

kaputte welT

all dies kaputt‘n menschen
in dierer kaputt‘n welt
und sie red´n immer nur
red‘n immer nur von ihrem kaputtn geld

ist das wirklich alles was zählt ?
in ihrer kaputtn welt …

kein reichtum ohne armut
kein gewinn ohne betrug

wo ist der sinn
in dieser welt voller lug und trug ?
wo ist die freude ?
wo ist die liebe ?
wo bleibt der spaß ?

ooohh, wie ich das alles hass…

al die kaputt‘n menschen
in ihrer kaputt‘n welt …

macht kaputt, was euch kaputtmacht

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Die Bullen

Ich stehe an der Straße und warte auf den Bus.
Ein Bullenauto fährt vorbei.
Und da ist es wieder.
Dieses unangenehme Gefühl.
Was wollen die hier ?
Halten die gleich an ?
Durchsuchen die mich ?
Das ist kein Spass.
Vielen geht es so.
zu Vielen.
Die Bullen sind nicht deine Freunde.
Die Bullen sind Schweine.
Sie boxen dir ins Gesicht.
Drücken dich auf den Boden.
Sperren dich ein.
Foltern dich auf der Wache.
Das Blut läuft an dir runter.
Aber merk dir es gibt keine Polizeigewalt.
und niemand sagt aus.

[Vendetta]

check antinationale.org

Der Wecker klingelt (Teil 3, 1.Fassung)

Der Wecker klingelt. Ich gehe ran. Es ist weder besetzt, noch hat sich jemand verwählt. „Guten Morgen, Herr Diener!“ Es ist mein Chef. Mein neuer Chef. Mein alter hat mich vor einem Jahr verlassen. Nach zehn Jahren Ehe. Was anfangs eine Affäre gewesen war, war zu Liebe geworden und jetzt lebt er mit Herr Ektion aus der „Wir-können-immer-Siedlung“ am anderen Stadtende zusammen. Eines Tages kamen er mit seinem Neuen nach Hause. Mir legte er die Scheidungspapiere hin. Dann stellte er vor meinen Augen Herr Ektion einen Heiratsantrag. Das brach mir das Herz. Herr Ektion unterschrieb dann auch gleich den Ehevertrag, gab mir einen Tritt mit und prügelte mich durch Wohnung und Treppenhaus hinaus auf die Straße und spuckte mir dann noch ins Gesicht. Daraufhin wurde ich bewusstlos.
„Herr Diener? Hallo! Können sie mich hören?“ „Guten Morgen Chef. Schön sie zu hören. Was kann ich für Sie tun?“ Herr Diener, sie müssen mir ein paar Fragen beantworten. Es geht um unsere Verlobung. Ich habe soeben mit Elena gesprochen und interessante Dinge erfahren, Herr Diener. Sie sind also seit mehreren Jahren in ärztlicher Betreuung wegen ihrer Allergien, vor allem ihres Asthmas?!“ „Ja, das ist richtig.“ „Sie nehmen regelmäßig Antihistaminika und bei stärken Beschwerden auch Kortisonpreperate ein?!“ „Ja, korrekt.“ „Deshalb sind sie oft schläfrig, kraftlos und müssen sich öfter ausruhen?!“ „Ja, vollkommen korrekt. Wie sie sehen ist Heuschnupfen wirklich eine ganz gemeine Krankheit.“ „Elena sagte mir auch, dass sie Mitglied einer örtlichen Gewerkschaftsgruppe sind?!“ Ja, auch das ist richtig.“ „Sie hätten ihren alten Chef mehrere Male versetzt, weil sie noch Gewerkschaftsarbeit nachgehen mussten?!“ Ja, genau. Er tolerierte das. Dafür habe ich ihn aber dann an den Wochenenden auch richtig verwöhnt, wenn sie verstehen.“ Dann war es kurzzeitig still am Hörer. Dann hörte man ein tiefes Luftholen und dann nur noch eine schrille, schreiende Stimme:„Herr Diener, wenn sie glauben Gegensätze ziehen sich an, dann haben sie sich getäuscht! Ich suche einen gesunden und leistungsfähigen Mann, der mein Leben durch seinen Einsatz und seine bedingungslose Hingabe bereichert! Alles hat sich um mich zu drehen! Es geht hier um meine Profite, mein Glück und meine mittel- bis langfristige Befriedigung! Wer mich glücklich machen will, der muss mir was bieten können, mir jeden Wunsch von den Lippen ablesen und sich in seiner Freizeit nicht mit diesen Flitchen von der Gewerkschaft abgeben! Verstehen Sie, ich brauche ein „Wir“, das ein „Ich“ ist. Nämlich mein „Ich“ als unser „Wir“, und da hast „Du“ und dein „Ich“ leider keinen Platz!“ „Aber…“ „Nicht’s aber! Solche chronisch Kranken wie sie will doch keiner haben! Ich hör sie doch schon schwer schnaufen, wenn sie versuchen es mir richtig zu besorgen. Statt dem nötigen Wachstum in der Hose und wilden Orgasmen an den Aktienmärkten wird mit ihnen Schrumpfökonomie herrschen! Und statt üppigen Profiterguss blasen Sie mir mit ihrer heißen Luft bloß die nächste Finanzblase auf! Viagra wird da auch nichts aufpäppeln können, weil diese Potenzspritzen der Firma Westerwelle und dergleichen auch nicht mehr halten was sie versprechen! Sehen sie Herr Diener! Sie sind unnütz! Sie turnen mich ab! Sie bringen nur Probleme mit sich! Wer soll denn so jemanden wie sie nur heiraten?! Ich gebe ihnen einen Tipp: Vergessen sie den offiziellen Heiratsmarkt! Der schwarze Heiratsmarkt, das ist ihr Niveau! Unser Verhältnis ist hiermit beendet! Schönen Tag noch, sie Nichtsnutz!“

Es grüßt Kleinkotzerich

Der Wecker klingelt (Teil 2)

Der Wecker klingelt.
Ich gehe ran.
„Hallo, hier Bernard Diener“
„Oh! Tut mir Leid! Habe mich verwählt!
Hoffe, ich habe sie nicht geweckt
Und aus dem Bette an den Hörer dann gequält?!“
„Nein, keine Sorge.“
Bernd legt auf
Und schon schläft er wieder.

Es grüßt der Kleinkotzerich